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Abwasserbeseitigung

Was ist bei Planung und Bau einer Grundstücksentwässerungsanlage zu beachten ?

Wichtige Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Broschüren :

 Ratgeber zur Grundstücksentwässerung

Merkblatt zum Schutz gegen Rückstau

INFO : damit die Toilette nicht zur Dusche wird !!


Wie stelle ich einen Grundstücksentwässerungsantrag?

Im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens muss insbesondere bei Neubauvorhaben ein Entwässerungsantrag eingereicht werden. Ob in Ihrem konkreten Fall ein Antrag zu stellen ist, entnehmen Sie bitte den Auflagen zur Baugenehmigung.

Entwässerungsantrag

Um eine zügige Bearbeitung und Genehmigung Ihres Entwässerungsantrages zu gewährleisten, sollten Sie folgendes unbedingt beachten:

Folgende wichtige Planunterlagen sind dem Entwässerungsantrag in 2-facher Ausfertigung beizufügen:


Die Beschreibung der Entwässerungsanlage

Lageplan mit Darstellung bzw. Angaben der

  • Grundstücksgrenzen, Baulasten ; Grunddienstbarkeiten;
  • Vorhandenen und geplanten baulichen Anlagen, wie Schächte, Abscheideranlagen und Versickerungsanlagen;
  • Lage, Nennweite (DN) und Gefälle der Grundleitungen außerhalb des Gebäudes, Schächte bzw. Inspektionsöffnungen mit Angaben der Höhen (Sohl- und Schachtdeckelhöhen);
  • Lage der Regenwassernutzungsanlage mit Höhen des Zu- und Ablaufes;
  • Befestigten Hof-, Wegeflächen oder gewerblich genutzten Flächen mit Angabe ihrer Nutzung;
  • Entwässerungsrinnen und angrenzende Flächen mit Angabe der Höhen (Geländehöhen);
  • Gefällemäßigen Abgrenzung der befestigten Flächen und der sich daraus ergebenden Einzugsfläche (m²) je Ablauf/Wasserscheide.

Grundriss M 1:100, für das Kellergeschoss, bzw. das Erdgeschoss falls kein Kellergeschoss vorhanden oder geplant ist, mit Darstellung bzw. Angaben der

  • Grund- und Sammelleitungen;
  • Entwässerungsgegenstände unterhalb der Rückstauebene (Straßenoberkante am Anschlusspunkt + 10cm);
  • Nennweite, des Rohrmaterials, des Leitungsgefälles;
  • Schächte; Rückstausicherungen und Hebeanlagen; Abscheideranlagen.

Schnitte bzw. Strangabwicklungsschema M 1:100 mit Darstellung bzw. Angaben der auf NN bezogenen Höhen der/des

  • Grund- und Sammelleitungen;
  • Entwässerungsgegenstände unterhalb der Rückstauebene;
  • Schächte; Rückstausicherungen und Hebeanlagen; Abscheideranlagen;
  • Rückstauebene;
  • Straßenoberkante;
  • Sohle des Anschlusskanals an der Grundstücksgrenze;
  • fertigen Fußbodens des Keller- und Erdgeschosses.

Nachweis der Bemessung der Entwässerungsanlage

  • Nachweis der Bemessung der Grundstücksentwässerungsanlage an der Übergabestelle zur öffentlichen Abwasseranlage, nach DIN 1986-100 5/2008,
    Punkt 14.1.2 und 14.2.1, für Schmutz- u. Regenwasser.
    (kann auf Rückfrage im Einzelfall entfallen)
  • Für Regenwasser ist bei einer abflusswirksamen Fläche > 800 m², ein Nachweis einer sicheren, schadlosen Überflutung/Rückhaltung auf dem eigenen Grundstück, nach DIN 1986-100 Punkt 14.9.3, zu führen.

Ableitung von Niederschlagswasser von Zufahrten, Stellplätzen usw. in den öffentlichen Straßen- oder Wegebereich:

  • Bei der Befestigung von Zufahrts- oder Stellplatzflächen müssen wir eindringlich darauf hinweisen, dass kein Niederschlagswasser dieser Privatflächen dem öffentlichen Verkehrsraum zugeleitet werden darf. Sobald das Gefälle dieser vorstehenden Flächen zur öffentlichen Verkehrsfläche (Gehweg, Straße oder Plätze) ausgerichtet ist, hat der Grundstückseigentümer, Bauherr oder der Nutzungsberechtigte entsprechende Maßnahmen (z.B. Einbau einer Entwässerungsrinne) vorzusehen, damit kein Wasser über den öffentlichen Verkehrsraum abgeleitet wird.

Besonders wichtig:

  • Dies gilt auch beim Einbau von Versickerungspflaster!

Rechtsgrundlage hierfür ist § 8 der Allgemeinen Entwässerungssatzung der Verbandsgemeinde Freinsheim.

Ebenso ist hier auch das Nachbarrechtsgesetz von Rheinland-Pfalz in § 37 Abs. 1 (Ableitung von Niederschlagswasser) mit heranzuziehen.

Die Plandarstellungen haben sich nach DIN 1986-100 und DIN EN 752 zu richten.

Die Anschlussleitungen sind grundsätzlich bis zum Straßenkanal zeichnerisch darzustellen. Die zur Anfertigung der Pläne erforderlichen Angaben, insbesondere Höhenlage des Straßenkanals und Lage der Anschlussstelle, sind bei dem VG Werken zu erfragen:

Entwässerungskanäle/Grundstücksentwässerung

VG Werke Freinsheim

Bahnhofstraße 12, 67251 Freinsheim

Tel. 06353/9357-262 Frau Kalka

Fax 06353/9357-61

E-Mail: werke@vg-freinsheim.de

Die für das Baugenehmigungsverfahren notwendigen Antragsformulare für Kanalisation und Wasserversorgung können Sie auf unserer Internetseite herunterladen.

http://www.vgwerke-freinsheim.de/formulare.php


Allgemeine Entwässerungssatzung der Verbandsgemeinde Freinsheim.

http://www.vgwerke-freinsheim.de/satzungen.php


Die Genehmigung der Entwässerung kann erst nach Vorlage der oben aufgeführten Planvorlagen unter der Voraussetzung erfolgen, dass diese vollständig sind und inhaltlich den einschlägigen technischen Vorschriften entsprechen.

Die Baufreigabe im Genehmigungsverfahren durch das Bauamt  VG Freinsheim  wird erst mit der Genehmigung bzw. nach Vorlage der vollständigen und prüfbaren Entwässerungspläne erteilt.

Ihre Verbandsgemeindewerke Freinsheim


Werksverwaltung
Bahnhofstrasse 12
67251 Freinsheim

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 08.30 bis 12.00 Uhr
Mi. 14.00 bis 18.00 Uhr

Tel.: 0 63 53 / 93 57 - 0
Fax: 0 63 53 / 93 57 - 61

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